Aktuelles

Przewalski-Pferde gelten als die letzten Wildpferde. Eine neue internationale Studie unter der Leitung von Professor Ludovic Orland und mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zeigt nun, dass dies nicht zutrifft. Die Studie, die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde, verändert unsere Sicht auf die Ursprünge der Hauspferde. Mithilfe archäologischer...»mehr
Die Freisetzung von Stresshormonen löst zahlreiche unterschiedliche Reaktionen im Organismus aus. Einige dieser Reaktionen werden durch sogenannte Enhancer reguliert. Dies sind regulatorische Regionen im Genom, die die Aktivität von Genen beeinflussen können. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG) haben jetzt herausgefunden, dass ein...»mehr
Das Professorinnenprogramm geht in die dritte Runde. Es ist das zentrale Instrument von Bund und Ländern, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern, die Zahl von Frauen in Spitzenfunktionen in der Wissenschaft zu steigern und die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen zu verbessern. Das dritte Professorinnenprogramm startet mit neuen Impulsen und deutlich...»mehr
Ob kurzes Keckern oder langes Fiepen – alle Äußerungen, die Weißbüschelaffen von sich geben, bestehen aus einzelnen Silben festgelegter Länge, wie Forscher um Dr. Steffen Hage vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) an der Universität Tübingen zeigen konnten. Diese kleinsten Einheiten der Lautäußerung und ihre rhythmische Erzeugung im Gehirn unserer Verwandten könnten...»mehr
Nach dem Ablauf der maximalen Amtszeit von vier Jahren übergibt Prof. Dr. Uwe Fritz die Präsidentschaft an PD Dr. Michael Ohl, Leiter der Abteilung Biodiversitätsentdeckung des Forschungsbereiches Sammlungsentwicklung und Biodiversitätsentdeckung am Museum für Naturkunde in Berlin. Er war zuvor 1. Vizepräsident der Gesellschaft. Diese Funktion wird nun von Dr. Dominique Zimmermann, Kuratorin am Naturhistorischen...»mehr
Vor 25 Jahren wurde die Ursache der Huntington-Krankheit entdeckt. Mutationen auf dem Huntingtin Gen führen zu einer fehlerhaften Form des gleichnamigen Proteins. Jetzt haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried und der Universität Ulm mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie, der jüngst mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Methode, die dreidimensionale, molekulare Struktur...»mehr
Manche Tiere erweitern ihre Sinne, indem sie aktiv Signale aussenden und aus den Reflexionen naher Objekte ihre Umgebung oder zum Beispiel Beutetiere ausmachen – gut untersuchte Beispiele sind die Echoortung mit Ultraschalllauten bei Fledermäusen und Delfinen sowie die Elektroortung bei manchen Fischen. Die Lichtortung, also das aktive Aussenden von Lichtstrahlen und die Auswertung der Reflexion, ist...»mehr
Das Bundesumweltministerium (BMUB) hat gemeinsam mit den Bundesländern, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ein Portal zur Sicherheit in der Kerntechnik entwickelt. Die Wissensplattform in deutscher und englischer Sprache ist jetzt freigeschaltet. Nach dem Atomgesetz sind Bund und Länder für die nukleare Sicherheit zuständig. Bislang...»mehr
Wie beeinflussen Lebensstil- und Umweltfaktoren unsere Gesundheit? Diese Unterrichtseinheit führt Schülerinnen und Schüler an das Design epidemiologischer Studien heran: Ziel ist es dabei sowohl die Bewertungskompetenz als auch das wissenschaftlich-propädeutische Arbeiten zu fördern. Zur praxisnahen Vermittlung des Themas erhalten Lehrkräfte konkrete Fall- und Anwendungsbeispiele. Das Material eignet...»mehr
Die meisten Wirbeltiere haben zwei Chromosomensätze, einen von der Mutter und einen vom Vater – auch wir Menschen sind diploid. Viel seltener ist die Polyploidie, also der Besitz von drei oder mehr Chromosomensätzen. Um die Entstehung neuer Wirbeltierarten zu erforschen, studieren EvolutionsbiologInnen Wechselkröten – diese können diploid oder polyploid sein. Dr. Matthias Stöck vom Leibniz-Institut...»mehr

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